Hornissen- & Wespenschutz


Direkt zum Seiteninhalt

Allgemeine Tipps

Schutz u. Hilfe

Tipps vom Nabu die Ihnen das Leben mit den Wespen leichter machen können.


  • Am Kaffeetisch und beim Grillen: Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Vermeiden Sie deshalb heftige Bewegungen.


  • Auch das Wegpusten der Tiere ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal.


  • Nur zwei der 9 bzw. / 12 heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch / Wurst, nämlich Deutsche Wespe und Gemeine Wespe. Es ist sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nachdem Essen sollte der Mund bei Kindern abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken.


  • Müllbehälter in denen lockende Reste von Speisen oder duftende Konserven gelagert werden sollten dicht verschlossen sein, sodass die Tiere nicht zur unsichtbaren Gefahr werden können, wenn zum Beispiel eine Mülltonne geöffnet wird.


  • Nie direkt aus der Flasche trinken. Am besten Getränke mit dem Strohhalm trinken.


  • Um von den ungeliebten Tischgästen gänzlich in Ruhe gelassen zu werden, empfiehlt sich eine Ablenkfütterung. Stellen Sie Weintrauben oder verdünnten Hönig in etwa 5 bis 10 Meter Entfernung auf.


  • Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.


  • Um Wespen, Bienen und andere Insekten aus dem Haus zu halten, empfiehlt es sich Fliegengaze an Fenstern und Türen insbesondere den Küchen-, Bad- und Kinderzimmerfenster anzubringen. Haben sich trotz aller Vorkehrungen Wespen ins Haus verirrt, wird kaufen Sie doch bei uns auf Anfrage einen Snapy. Das ist ein Lebendfanggerät für Insekten. Toll für Kinder, die hier ganz gefahrlos die Tiere nochmals richtig unter die Lupe nehmen können, bevor sie freigelassen werden.


  • Wespennester am Haus dürfen nicht einfach eingeschlossen werden, da sich die Tiere dann einen anderen Ausgang suchen und so ins Haus gelangen können. Am verschlossenen Einflugloch müssen Sie dann mit aggressiven Wespen rechnen.


  • Bleibt man auf einer Distanz von zwei bis drei Metern zum Nest und versperrt die Flugbahn der Wespen nicht, fühlen sie sich nicht bedroht.


  • Obst rechtzeitig abernten und aufsammeln. Blattläusen mit biologischen Maßnahmen vorbeugen beziehungsweise diese bekämpfen, da die süßen Ausscheidungen der Läuse Wespen anziehen.


  • Als einzige Wespenart fliegen Hornissen auch bei Nacht – dementsprechend können sie sich dann an Partybeleuchtungen, erleuchteten Fenstern oder Hauseingangsbeleuchtungen sammeln. Im Raum einfach das Fenster ganz öffnen und das Licht ausschalten.


  • Wespen können Holzverschalungen oder Holzverkleidungen leicht beschädigen, da sie das Holz als Grundstoff zum Bau ihrer Nester verwenden. Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Ihre Holzverkleidungen intakt bleiben, sollten Sie diese mit umweltfreundlichen Lacken und Farben regelmäßig pflegen.



  • Nach den ersten Frostnächten im Herbst gehen die Wespen ein. Man kann das Nest dann gefahrlos entfernen. Es empfiehlt sich, die Stelle gut zu säubern, denn Wespen orientieren sich am Geruch. Wohnungssuchende Königinnen könnten sonst im nächsten Jahr wieder an der Stelle einfinden, an der es „nach Wespe riecht“.



  • Falls sich Wespen an ungünstiger Stelle angesiedelt haben, wenden Sie sich an Fachkundige vor Ort für eine Beratung. Manchmal gibt es sogar die Möglichkeit, ein problematisches Nest schonend umsiedeln zu lassen anstattes gleich dem Schädlingsbekämpfer zu überlassen. Falls eine Abtötung unumgänglich ist, wenden


  • Die meisten Wespenarten sind kurzzyklisch und ab Ende August wieder verschwunden. Die Nester, die dann noch aktiv sind und wachsen sind Nester der Deutschen oder der Gemeinen Wespe. Generell kann man sagen, dass alle Arten, deren Nester man sieht – also freihängend im Gebüsch oder unter dem Schuppendach – den „unproblematischen“ Arten zuzuordnen sind, die frühzeitig verschwinden und die auch keine Bauschäden verursachen.


  • Wespennester in Rollladenkästen oder unter Dachziegeln sind in der Regel Nester von Kurzkopfwespen. Diese können, müssen aber nicht Schäden an der Bausubstanz anrichten. Achten Sie auf das Austragen von Material, wie Dämmung beispielsweise. Ein knabberndes Geräusch ist dahingegen kein Hinweis auf Nagetätigkeit: Wie bei Hornissen betteln die Larven mit Kratzgeräuschen an den Zellwänden; zudem klingen die Laufgeräusche der Tiere auf den Waben wie Nagen. Allerdings kann es besonders im Herbst dazu kommen, dass die Wespen die Wärme suchen und in Innenräume kommen.


  • Hornissen machen keine unmittelbaren Bauschäden durch Benagung wie das z.B. Wespen tun können – allerdings koten sie unterhalb des Nestes flüssig ab. Dies kann Schäden am Bauwerk, wie Verfärbung oder Gerüche verursachen. Sofern möglich bietet sich das Unterstellen eines Eimers oder Wanne mit Katzenstreu an – zumindest sollte man unter dem Nest Befindliches entfernen oder abdecken.


  • Hornissen genießen durch die Bundesartenschutzverordnung besonderen Schutz. Werden Nester ohne Genehmigung zerstört oder umgesiedelt, kann es zu hohen Geldbußen kommen. Ist die Umsiedlung eines Hornissennestes notwendig und nur eine Zerstörung sinnvoll, beantragen Sie dies bitte bei Ihrer Stadt oder Gemeinde. Auf jeden Fall sollten Sie einen Experten zu Hilfe bitten.




Tipps gegen ungebetene Untermieter



Es ist das herrlichste Wetter, es blüht und duftet in allen Gärten - und das zieht natürlich auch allerlei Insekten an. Viele sind nützlich, manche aber wollen wir nicht im Garten haben. Zum Beispiel die Wespen, die uns an schönen Abenden unter anderem den Grillspaß verderben können.

Nur zwei Arten sind lästig

Bevor ich Ihnen Tipps gebe, wie man den Nestbau von Wespen und Hornissen verhindern kann, muss ich doch erst mal ein gutes Wort für diese tollen Hilfen im Garten loswerden. Von den acht heimischen Hornissen- und Wespenarten können lediglich zwei, nämlich die Deutsche Wespe und die Gewöhnliche Wespe, lästig werden, da nur diese auch an zuckerhaltige Speisen gehen. Alle anderen Arten sind harmlos und meiden die Nähe des Menschen.

Ein ganz wichtiger Faktor, um Frieden mit Hornisse und Wespe zu schließen, ist, dass sie Unmengen von anderen uns lästigen Insekten, wie Fliegen, Spanner und Bremsen, fressen. Ein Hornissenvolk vertilgt in einem Jahr mehrere Kilo anderer Insekten

So verhindern Sie den Nestbau

Damit man sich die Deutsche und die Gewöhnliche Wespe nicht als Mitbewohner einfängt, sollte man z.B. Rollladenkästen abdichten - diese eignen sich aus Wespensicht hervorragend zur Nestanlage. Also Rollladengurtschlitz in der Wohnung mit einem Papp- oder Filzstreifen verkleinern. Auch Vogelnistkästen werden von Wespen gern als Quartier benutzt. Sind sie nicht von Vögeln besetzt, sollte man sie lieber abhängen.

So werden Sie ein Nest wieder los

Wenn erst mal Nester entstanden sind, ist es nicht so einfach, diese wieder loszuwerden. Gift darf auf keinen Fall willkürlich eingesetzt werden, da alle Wespenarten bis auf die zwei häufigsten unter Naturschutz stehen. Also Nester entfernen lassen oder Wespen abtöten, was man sich vorher von der Unteren Landespflegebehörde genehmigen lassen muss. Diese Genehmigung wird aber nur in Ausnahmefällen erteilt, weil Wespen allgemein weniger lästig und gefährlich sind, als man ihnen nachsagt. Dies gilt insbesondere für die Bewohner der Nester, die sichtbar aufgehängt sind, entweder frei in Hecken oder in hellen Dachräumen und Gartenhäuschen. Diese Arten bilden eher kleine Völker von höchstens einigen hundert Arbeiterinnen und sterben schon früh ab. Die Tiere sind meist friedlich, solange man ihr Nest nicht unmittelbar bedroht.

Die Entfernung eines Wespen- oder Hornissennestes ist auf keinen Fall Aufgabe der Feuerwehr. Wenden Sie sich besser an eine Fachfirma für Schädlingsbekämpfung oder Gebäudereinigung.

Regeln fürs friedliche Nebeneinander

Wenn ich die Nester nicht entfernen lassen kann, muss ich mich mit den Tieren arrangieren. Wie heißt es so schön: Kann ich die Situation nicht ändern, muss ich meine Einstellung dazu ändern. Wespen und Hornissen sind trotz vieler Vorurteile Insekten, die eine wichtige Funktion im Naturhaushalt übernehmen. Wenn man ein paar Regeln einhält, können Mensch und Insekt friedlich nebeneinander leben.




Startseite | Vorwort | Unsere Arbeit | Umweltpädagogik | Projekte | Wir SUCHEN! | Geschichten, Witze und Lieder | Das Wespenjahr | Wespenarten | Wissenswertes | Schutz u. Hilfe | Kostenpunkt | Bildergalerie | Danksagung | Gästebuch | Kontakt | Links | Impressum | Videos | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü