Hornissen- & Wespenschutz


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Arbeitsablauf

Unsere Arbeit


So läuft alles ab…..


Sei stellen fest, dass Sie ein aktives Nest von Hornissen oder anderen Wespen beherbergen. Sie sind unsicher, weil Sie trotz der vielen Informationen auf den Webseiten nicht wissen um welche Art es sich handelt und welche potenzielle Gefahr von diesem ausgeht oder aber das Nest hat eine äußerst ungünstige Lage.




Sie rufen uns natürlich an und wollen sich gerne vergewissern was man nun tun kann.

Sie müssen uns dann die Lage und das Aussehen des Nestes näher erläutern können, eventuell tote Tiere aufsammeln und genauer beschreiben. Nur dann wäre eine 90% Identifizierung über das Telefon schon denkbar.


Vielleicht können wir jetzt schon Entwarnung geben, wenn es sich um eine Art handelt die ohnehin nur bis August nistet und dann schon wieder verschwindet.

Wenn nicht, und sie immer noch bedenken haben, dann bieten wir Ihnen gerne eine vor Ort Inspektion an. Natürlich wäre das ganze regional zu betrachten. Wohnten Sie zu weit von uns weg, dann suchen wir für Sie den nächstgelegenen Berater gerne raus und vermitteln Sie weiter.


Sollte es sich aber herausstellen, dass es sich bei den Wespen um Hornissen handelt und sie das Nest aus unterschiedlichsten Gründen nicht oder an diesem Ort nicht beherbergen können, dann muss bei der Unteren Naturschutzbehörde (in der Regel im Landratsamt angegliedert) eine behördliche Ausnahmegenehmigung gemäß Artenschutzgesetz beantragt und hoffentlich genehmigt werden. Nur dann dürfen wir tätig werden.

Bitte Fragen Sie uns nicht, „ob wir aus den Hornissen nicht Wespen machen können.“ Das geht leider nicht, weil wir 1. nicht der Liebe Gott sind und 2. nicht zaubern können. Also bleiben es Hornissen die zu Recht unter besonderem Artenschutz stehen.

Für Deutschland steht ein großes Netzwerk von Beratern zur Verfügung die sich allgemein mit Hautflüglern beschäftigen, Beratungen durchführen oder aktive Hilfe leisten. Hier finden wir garantiert einen Berater in Ihrer Nähe.

Es sind also Wespen, oder Hornissen für die Sie dann eine Ausnahmegenehmigung erhalten haben, um diese umsiedeln zu lassen.

Vor Ort angekommen stellen wir also fest, dass es Wespen sind die zwar absolut harmlos Ihrem Insektendasein nachgehen wollen, jedoch durch den Niststandort etwaige Gefahren für Menschen nicht auszuschließen sind.

Nun schlagen wir entweder vor, das Nest so abzusichern (nicht immer möglich), dass von diesem keine Abwehmaßnahmen gegen den Menschen mehr unternommen werden oder wir werden dieses Nest bei Möglichkeit aus der gewohnten Umgebung entfernen und an einen anderen Standort bringen. Wir siedeln das Nest also um.

Sollten beide Optionen nicht oder nur unter äußerst hohen Materiellen Verlusten durchführbar sein, dann entscheiden wir ggf. das Wespennest abzutöten.

Achtung: Hornissennester werden durch uns nicht, in aller Regel auch nicht mit Ausnahmegenehmigung, abgetötet.

Wenn es also zur Umsiedelung kommt, dann versuchen wir das komplette Nest vorsichtig vom alten Standort zu entfernen und je nach Wespenart weiter versorgt.

Bei Freinistern reicht meist ein gewöhnlich aus Holz gebastelter Kasten oder auch mal nur ein Karton oder Styroporkiste.

Für unsere Höhlennister benötigen wir die großen Nistkästen.

Auf dem Foto rechts ein entferntes Nest der Mittleren Wespe. Diese ausgesprochne Freinistende Art erhielt einen Karton und dieser wurde unter das Dach einer kleinen Hütte geschraubt.

Dort konnte das Nest, welches vorher an einem Balkon hing, bis zum Ausflug der Geschlechtstiere und dem Absterben des übrigen Staates noch verbleiben.

Der Staat hatte sich nach ein paar Wochen vollständig regeneriert und ging seit der Umsiedelung der naturgegebenen Aufgabe weiter nach.

Insgesamt blieb es durch diesen Eingriff zwar in der Entwicklung zurück, jedoch spielt das für den Arterhalt später nur eine untergeordnete Rolle.

Nach getaner Arbeit, ob Beratungen oder Umsiedelung vor Ort, stellen wir Ihnen dann den vereinbarten Betrag in Rechnung.

Die Rechnungsstellung erfolgt aber unabhängig von den Überlebenschancen des umgesiedelten Nestes. Hierfür können wir leider keine Garantie geben.

Umsiedelungen sind aufwendig und bedürfen auch im Nachhinein noch weitere Beobachtungen und Arbeiten am Nest.

Da auch in diesen Kästen evtl. die ein oder andere Wespe oder Hornisse, aber auch andere Insekten ein geeignetes und geschütztes Winterquartier finden könnten, nehmen wir erst im nächsten Frühjahr die Kästen einer Umsiedelungsaktion vom Platz ab und säubern sie.

Danach werden Sie wieder für die neue Saison Verwendung finden.

Sie sehen also, dass unsere Arbeit Ihr Geld wert ist.

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